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Standortentwicklung der ZHAW in Winterthur: Ergebnisse der Gebietsplanung in Winterthur und der Testplanung für die Überbauung des Areals Technikumstrasse
04.06.2012 - Medienmitteilung
Die Gebietsplanung zur Standortentwicklung der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur ist abgeschlossen. Sie stellt für die Projektpartner Kanton Zürich, ZHAW und Stadt Winterthur die Planungsgrundlage für die Entwicklung der Hochschule in der Stadt dar. An einer Medienkonferenz präsentierte der Kanton Zürich nun die Ergebnisse der Gebietsplanung und der Testplanung für die Überbauung des Areals Technikumstrasse.
Der Regierungsrat hat im Jahr 2005 beschlossen, die Zürcher Fachhochschule an den drei Standorten Zürich, Winterthur und Wädenswil auf möglichst wenige Gebäude zu konzentrieren. Die ZHAW als grösste Schule der Zürcher Fachhochschule hat ihren Hauptstandort in Winterthur. Gravitationszentrum der neuen ZHAW soll dabei das Sulzer-Areal werden. Regierungsrätin Regine Aeppli und Regierungspräsident Markus Kägi stellten zusammen mit dem Winterthurer Stadtpräsidenten Ernst Wohlwend und Jean-Marc Piveteau, Rektor der ZHAW, die Standortentwicklung der ZHAW heute Morgen an einer Medienkonferenz in Winterthur vor. Neben dem Sulzer-Areal sollen die beiden Standorte St. Georgen-Platz und das Areal Technikumstrasse ausgebaut werden.
Mehr Fläche für mehr Studierende
Gemäss der Gebietsplanung soll es an den drei Standorten in Winterthur möglich sein, genügend Geschossfläche zu erhalten, um den steigenden Studierendenzahlen an der ZHAW gerecht zu werden. Im Sulzer-Areal sollen unter anderem das Rektorat, die Hochschulbibliothek, das Departement Gesundheit, das Departement Angewandte Linguistik, das Hörsaalzentrum sowie eine Mensa untergebracht werden. Das Departement Wirtschaft soll bei St. Georgen / Mäander arrondiert und das Areal Technikumstrasse (Campus T) für das Departement Technik saniert und erweitert werden.
Campus T: Attraktiver Treffpunkt für Hochschule und Altstadtquartier
Die Bildungsdirektion hat das kantonale Hochbauamt beauftragt, in einer Testplanung Vorschläge für die Überbauung des Campus T zu erarbeiten. Das Projekt wurde heute an der Medienkonferenz ebenfalls vorgestellt. Danach sind die Gebäude des Campus T den umliegenden Strassen entlang aufgereiht und definieren – zusammen mit der bestehenden Struktur – einen «Stadtplatz» zur Technikumstrasse und einen «Werkplatz» zur Wildbachstrasse. Zur Eulach hin entsteht ein für Winterthur einmaliger städtischer Aussenraum. Der heute enge Bachraum wird ausgeweitet und in eine begehbare Parklandschaft umgestaltet. Er bildet einen attraktiven Treffpunkt für Hochschule und Altstadtquartier.
Im Weiteren ermöglichen die einfachen Gebäudestrukturen grosse zusammenhängende Nutzflächen, die flexibel bespielbar sind. Nutzungen mit spezifischen Anforderungen werden klar einzelnen Gebäuden zugeordnet. Die angestrebte Dichte ist allerdings nur mit Eingriffen in die unter Schutz stehende Bausubstanz entlang der Technikumstrasse möglich. Diese Eingriffe werden mit der nötigen Sorgfalt vorzunehmen sein.
Vertiefte Abklärungen zur Entwicklungsstrategie
Als nächster Schritt hinsichtlich Überbauung des Campus T werden in diesem Jahr vertiefte Abklärungen zur Entwicklungsstrategie vorgenommen. Dabei sind die Themen Raumprogramm, Gebäudetechnik, Statik, Etappierung, Denkmalpflege sowie städtebauliche, architektonische und planungsrechtliche Vorgaben zu berücksichtigen. Im Jahr 2013 ist der Architekturwettbewerb für die erste Bauetappe geplant, 2017 soll der Baubeginn der ersten Etappe erfolgen. Die Planung und Realisierung der weiteren Etappen geschieht rollend.
(Gemeinsame Medienmitteilung der Baudirektion und der Bildungsdirektion)
