Bildungsplanung

Lerngelegenheiten für Kinder bis 4

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Legislaturziel des Regierungsrates und Ziel der Strategie Frühe Förderung der Bildungsdirektion ist es, die Startchancen für sozial benachteiligte Kinder durch frühe Förderung zu verbessern sowie die Familie als Lernort zu stärken.

Mit dem Projekt „Lerngelegenheiten für Kinder bis 4“ setzt sich die Bildungsdirektion Kanton Zürich für die frühe Förderung ein: 40 auf einer Website zugängliche Kurzfilme zeigen Eltern und weiteren Bezugspersonen, welche wertvollen Gelegenheiten der Alltag zum Lernen bietet – und wie wichtig es ist, dass Kinder diese nutzen können. Die Webseite wird über die folgenden Links erreicht:  www.kinder-4.ch, www.enfants-4.ch, www.bambini-4.ch, www.uffants-4.ch, www.children-4.ch.

Die Kurzfilme wurden in 12 Sprachen übersetzt und sind so aufbereitet, dass sie in der Elternberatung und Elternbildung vielfältig anwendbar sind. Auch im Rahmen der Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen der Betreuung oder in der Qualitätsarbeit von Kindertagesstätten, Spielgruppen und Tagesfamilien bieten sie gutes Anschauungsmaterial. Inhaltlich beziehen sich die Filme auf den Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung.

 

Screenshot Gemüse
Kurzfilm «Gemüse», Lerngelegenheiten für Kinder bis 4
Kurzfilm «Gemüse», Lerngelegenheiten für Kinder bis 4

 

Bis Mitte 2016 wurden die Filme weltweit 500‘000 mal aufgerufen. Zu 75 % wurden die Filme in der Schweiz genutzt, namhafte Zugriffe erfolgten auch aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, Österreich, Kanada, dem Vereinigten Königreich sowie aus Ecuador.

Wie die Filme bei Familien ankommen, ob Eltern ihren Kindern bewusster Möglichkeiten zum Ausprobieren, Selbermachen und Lernen geben, wird eine Evaluation durch die Fachhochschule St. Gallen zeigen. Die Ergebnisse werden im Jahr 2016 erwartet.

Projektpartner und Förderer

Die Projektrealisierung erfolgte durch das Marie Meierhofer Institut für das Kind. Die Filmarbeit leistete MINIBARFILM. Für Gestaltung, Interaktionsdesign und Web war ROB&ROSE zuständig.

Ermöglicht wird das Filmprojekt dank der Unterstützung des Lotteriefonds des Kantons Zürich, der Jacobs Foundation, der Stiftung Mercator Schweiz und der Viktor Dürrenberger-Stiftung.

Verantwortlich

Muriel Degen (Projektleitung) und Natali Pesic

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