Bildungsplanung

Gewalt im schulischen Umfeld

Jugendgewalt ist zusehends ins Zentrum der öffentlichen Diskussion geraten. Mobbing in der Schule, sexuelle Übergriffe von Teenagern, Gewaltexzesse von Jugendlichen sind Ereignisse, die betroffen machen. Gegen Gewalt ist präventiv vorzugehen und bei Gewaltvorfällen ist konsequent und nachhaltig zu handeln. Im Rahmen der Legislaturziele 2007–2011 hat der Regierungsrat daher beschlossen, die Gewaltprävention und -intervention zu intensivieren. Hierfür wurde in der Bildungsdirektion ein Beauftragter für Massnahmen gegen Gewalt im schulischen Umfeld angestellt. Mit der Einrichtung einer interdirektionalen Koordinationsgruppe «Jugendgewalt» wurde zudem die Zusammenarbeit zwischen der Bildungsdirektion, der Sicherheitsdirektion und der Direktion der Justiz und des Innern im Bereich Jugendgewalt ausgebaut.

Aufgabe des Beauftragten für «Gewalt im schulischen Umfeld» ist es, die Massnahmen zur Gewaltprävention und -intervention an Schulen und in deren Umfeld zu verstärken. Dazu gehören die Verbesserung der Sicherheit und der Krisenintervention an Schulen, die Förderung der Medienerziehung, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sowie die Einrichtung und der Betrieb des Internetportals www.stopp-gewalt.zh.ch. Das Internetportal informiert Schulen, d.h. Schulleitungen, Lehrpersonen, Schulbehörden und weitere Schulbeteiligte, sowie Eltern darüber, was sie gegen Gewalt tun können und wo sie Unterstützung finden.

Der Beauftragte «Gewalt im schulischen Umfeld» leitet die Koordinationsgruppe «Jugendgewalt». Ihr Auftrag ist es, die von den Direktionen getroffenen Massnahmen zur Jugendgewalt aufeinander abzustimmen und Vorschläge für Verbesserungen zu erarbeiten.

Beauftragter "Gewalt im schulischen Umfeld"

Enrico Violi